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Der fehlende Kontakt zu Gleichaltrigen, Schulschließungen und der wirtschaftliche Druck in vielen Familien haben Spuren bei Kindern und Jugendlichen hinterlassen.

St. Pölten (OTS) - Monatelange Corona-Krise und Lockdown haben den Alltag drastisch verändert und viele Kinder und Jugendliche sind durch die Auswirkungen der Pandemie zunehmend belastet. Die Caritas der Diözese St. Pölten ist mit ihren Angeboten nahe dran an den Familien, die es dieser Tage nicht alleine durch diese schwierige Zeit schaffen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz in St. Pölten betont Caritasdirektor Hannes Ziselsberger: „Neben der materiellen Not, erkennen wir, dass auch Überforderung und Perspektivenlosigkeit Nöte unserer Zeit sind. Es braucht Unterstützung und feste Anker, um den Schwächsten der Gesellschaft, den Kindern und Jugendlichen, hier zur Seite zu stehen.“ Daher richtet der Caritasdirektor einen klaren Appell an die VerantwortungsträgerInnen in Politik und Gesellschaft: „Sichern Sie die vorhandenen Möglichkeiten und trauen Sie sich weiter, in die soziale Infrastruktur zu investieren! Wir brauchen diese in den nächsten Jahren sehr dringend, vielleicht dringender als die technische Infrastruktur.“ Ziselsberger warnt davor, dass eine „überforderte, gespaltene oder perspektivenlos Gesellschaft eine große Gefahr für die Zukunft darstellt“.

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz unterstreicht: „Die Herausforderungen für Familien sind durch die Corona-Maßnahmen größer geworden: Neue Krisen sind entstanden, bestehende Krisen haben sich verstärkt. Die Familie und die liebevolle Zuwendung zueinander sind das Rückgrat unserer Gesellschaft, Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Ich bin froh und dankbar, dass unsere Caritas hier einen fundamentalen Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Land bildet. Die Caritas als ausgestreckte Hand der Kirche gibt der Nächstenliebe ein Gesicht und lebt das Miteinander mit konkreter Hilfe, mit Trost und notwendiger Unterstützung. „Notwendigkeit“ ...
Quelle: OTS0095, 17. Feb. 2021, 12:02

"Vielfältige und notwendige Unterstützung durch städtische Familien- und Jugendberatung

Seit Mitte März 2020 ist für viele Familien die Welt eine andere. Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben ordentlich durcheinandergewirbelt. In den Beratungseinrichtungen der Stadt Linz zeigen sich die psychischen und sozialen Auswirkungen sehr deutlich. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Neues aus Linz vom 18.02.2021

Die Corona-Krise hat den Alltag von Kindern und Jugendlichen drastisch verändert. Fehlende Kontakte und der wirtschaftliche Druck in vielen Familien haben Spuren hinterlassen.

St. Pölten (OTS) - Als Caritas der Diözese St. Pölten sind wir mit unseren Angeboten nahe an den Familien, die es dieser Tage nicht alleine durch diese schwierige Zeit schaffen. Neben der materiellen Not erkennen wir, dass auch Überforderung und Perspektivenlosigkeit Nöte unserer Zeit sind.

Wie hilft die Caritas konkret Kindern und Jugendlichen bzw. deren Familien?

- Familienhilfe und vor allem Familienhilfe PLus leisten – in enger Zusammenarbeit mit der Sozialberatung.Nothilfe - einen wichtigen Beitrag zur Begleitung und Unterstützung von Familien in Krisensituationen

- Schichtbetrieb an den Schulen und Distance Learning klingt einfacher, als es vielerorts ist. In dieser schwierigen Situation ist die Caritas auch für SchülerInnen aller Altersgruppen und ihre Eltern da. MitarbeiterInnen der Lerncafés betreuen ihre Schützlinge vor Ort in Lerncafés und am virtuellen Schreibtisch weiter.

- Psychotherapie kann Kinder und Jugendliche bei gefühlter Hilflosigkeit, Ängsten und Einsamkeit entlasten und ein wichtiger Beitrag zur seelischen Gesundheit sein.

Um aus dieser Pandemie möglichst unbeschadet herauszukommen braucht es eine Stärkung der sozialen Infrastruktur des Landes. Wir haben hervorragende technische Infrastrukturen, wir brauchen nun aber besondere Anstrengungen im Bereich der sozialen Angebote und Absicherung. Und hier vor allem im Bereich der Kinder und Jugendlichen, die in Krisenzeiten besonderen Schutz benötigen. Es geht schließlich um die Zukunft der nächsten Generation.

Mit:
Dr. Alois Schwarz, Bischof der Diözese St. Pölten
Hannes Ziselsberger, Caritasdirektor der Diözese St. Pölten
Magdalena Schneeweis, Caritas Lerncafé Herzogenburg
Judith Baumgartner Leitung Familienhilfe PLus
Sabine Scharbert, Leitung Familienberatung & Psychotherapie

Anmeldung zur Pressekonferenz bitte unter presse@caritas-stpoelten. ...
Quelle: OTS0087, 10. Feb. 2021, 10:43

Im Rahmen unserer Weihnachtsaktion haben wir eine Spende in Höhe von EUR 4.000,- an die Einrichtung "Der Rote Anker" des CS Hospiz Rennweg überwiesen.
"Der Rote Anker" bietet Kindern, Jugendlichen und deren Familien, die mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sind, professionelle psychotherapeutische Beratung und Begleitung.

Herzlichen Dank an unsere KundInnen, die das ermöglicht haben!

Ihr bestNET.Team

"Krisenhotlines sind während der Feiertage verfügbar

(LK) Ruhige Tage harmonisch mit der Familie und den Liebsten verbringen: Die gesellschaftlichen Erwartungen an das Weihnachtsfest vermitteln gerne ein verzerrtes Bild der Realität und begünstigen emotionale Krisen. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 18. Dezember 2020

"[...] Bregenz (VLK) – Durch die Corona-Pandemie begründete Sorgen und Nöte, dazu räumliche Enge durch Homeschooling und Homeoffice – all das kann auf Dauer zur Belastung in der Familie werden. Dadurch nehmen Streitigkeiten zu und häufiger kommt es auch zu Gewalt. Das Land Vorarlberg nimmt dies zum Anlass, die vor zwei Jahren entwickelte Kampagne zum Gewaltverbot in der Erziehung nochmals aufzugreifen. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Vorarlberger Landeskorrespondenz 10.12.2020 14:15 Uhr

"[...] Die Abteilung Familien- und Jugendberatung des städtischen Kinder- und Jugendservices unterstützt Linzer Familien seit Beginn des ersten Lockdowns mit verstärkter Telefonberatung, sowie Beratungen über E-Mail und Videokonferenz. Im Gegensatz zum ersten Lockdown ist das Institut für Familien- und Jugendberatung geöffnet und bietet Beratungen und Therapien ohne Einschränkungen persönlich, aber auch über Telefon, E-Mail oder Videokonferenz an. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Neues aus Linz vom 27.11.2020

"Das Sozialressort des Landes Steiermark und die Ärztekammer Steiermark setzen eine Gewaltschutz-Initiative in den Wartezimmern steirischer Arztpraxen [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Kommunikation Land Steiermark - Newsletter 24. November 2020

Zitat: www.derstandard.at 13. November 2020, 14:02

"Die Diskussion über Schulschließungen wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen, sagen die Kinderärztin Susanne Greber-Platzer und die Psychologin Sabine Völkl-Kernstock [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.derstandard.at 13. November 2020, 14:02

Mit einem kurzen, übersichtlichen Leitfaden möchte der ÖBVP Eltern und Kindern helfen, die neuerlichen Aufgaben rund um den Heimunterricht zu meistern

Wien (OTS) - Ruhe zu bewahren, in Zeiten wie diesen, ist mittlerweile selbst zu einer Herausforderung geworden. Und dennoch: „Sich selbst beruhigen, sortieren und dann gemeinsam einen Plan erstellen“, rät Barbara Haid, Psychotherapeutin mit Weiterbildung in der Säuglings-, Kinder-, und Jugendlichenpsychotherapie und Mitglied im Präsidium des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie (ÖBVP), den Eltern anlässlich der bevorstehenden Schulschließungen.

Einige Tipps, wie das gelingen kann, fasst die Expertin wie folgt zusammen:

Erstellen Sie mit Ihren Kindern einen Plan für die Lernprozesse. Zur Förderung der Selbstorganisation können eine Pinwand oder ein großer Bogen Papier helfen. Dort werden die täglichen und wöchentlichen Schul- und Lernaufgaben strukturiert. Die Einteilung kann in drei Spalten erfolgen - „Aufgaben offen“, „In Arbeit“ und „Erledigt“. Das schafft Überblick.

Schaffen Sie räumliche Bedingungen, in denen gut gearbeitet werden kann. Oft ist es nicht möglich, dass jede/r einen eigenen Arbeitsraum hat. Wichtig ist, dass die Lernumgebung aufgeräumt ist, Spielzeug lenkt ab. Auch ältere Kinder sollten am Schreibtisch arbeiten, im Bett ist die Konzentrationsfähigkeit weniger gegeben. Das schafft Struktur.

Planen Sie Pausen ein und überfordern Sie sich und Ihre Kinder nicht. Bei kleinen Kindern lässt die Konzentration oft schon nach einer halben Stunde nach. Die Pausen sollten wenn möglich kreativ genützt werden. Kurze Bewegungseinheiten wie Hampelmänner machen oder Bewegung an der frischen Luft fördern die Durchblutung des Gehirns und damit auch die Lern- und Merkfähigkeit. Das schafft Entspannung.

Achten Sie auf die emotionale Belastung Ihrer Kinder. Reden Sie mit ihnen über die Probleme, wenn diese sie am Lernen hindern. Eine gute Grundstruktur und die Beibehaltung von täglichen Routinen ist hilfreich. ...
Quelle: OTS0107, 16. Nov. 2020, 12:17

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