"Fachkonferenz beschäftigt sich mit Kindern in gleichgeschlechtlichen Familien - Frauenberger: "Familie ist, wo Liebe ist"
Eine international besetzte Fachkonferenz beschäftigt sich heute, Donnerstag, im Auftrag von Stadträtin Sandra Frauenberger mit dem Thema Regenbogenfamilien. Die Konferenz wird von der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (WASt) veranstaltet. Regenbogenfamilien sind Familien, in denen zumindest ein Elternteil homosexuell ist. In anderen Ländern wird dieses Thema schon länger diskutiert, in Österreich etabliert es sich mit einiger Verspätung gerade erst im öffentlichen Diskurs. Gesetzlich sind Regenbogenfamilien in Österreich benachteiligt. Die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger kämpft für die Gleichstellung dieser Familien, denn: "Familie ist, wo Liebe ist!".
So wie der Begriff Familie heute längst nicht mehr nur Vater-Mutter-Kind-Konstellationen umschreibt, sondern eine bunte Vielfalt an Familienformen, so gibt es auch ganz unterschiedliche Zusammensetzungen von Regenbogenfamilien. Diese reichen von lesbischen oder schwulen AlleinerzieherInnen bis hin zu Familiensystemen mit zwei Müttern und zwei Vätern. In Regenbogenfamilien leben leibliche Kinder einerseits und Pflegekinder andererseits und es gibt ganz unterschiedliche Zugänge, Familie zu planen, zu gründen und zu leben. "Und all diesen Lebensrealitäten gilt es, rechtliche Rahmenbedingungen ohne Diskriminierungen zu bieten", meint die neue Sprecherin der Grünen Wien für Lesben, Schwule und Transgender-Personen, Jennifer Kickert. [...]"
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http://www.wien.gv.at/rk/msg/2011/11/10017.htmlQuelle: Rathauskorrespondenz vom 10.11.2011
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